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Gesundes Essen mit dem Dampfgarer

Es ist nicht nur ein Trend, sondern mittlerweile eine Lebenseinstellung – gesundes Essen. Speisen, die vor allem schonend zubereitet werden, enthalten nach dem Garvorgang noch viele wertvolle Vitamine. Alles, was dem Körper guttut, kann mit einem speziellen Dampfgarer langsam und fürsorglich gegart werden. Dabei werden Gemüse, Fisch, Fleisch und andere Zutaten nicht gekocht, sondern mit Dampf zubereitet. Die Wurzeln dieser Zubereitungsweise finden sich in Asien wieder und hat schlussendlich die Idee des Dampfgarers revolutioniert.

Schonende Zubereitung dank Dampfgarer

Die Entwicklung des Dampfgarens ist keine Neuheit – bereits seit vielen Jahrhunderten wird in Asien der Wok genutzt. Dieses pfannenähnliche Küchenutensil wird mit Wasser gefüllt, ehe Bambuskörbe aufgesetzt werden, in denen sich wiederum die Speisen befinden. Durch die Hitze verdampft das Wasser, gelangt in die Körbe und gart Gerichte schonend.

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Dampfgarer im Laufe der Zeit

Die ersten Dampfgarer zogen in den 20er Jahren des vergangenen Jahrhunderts in die heimischen Küchen und sorgten bei Hausfrauen für Begeisterung. Anschließend wurden elektronische Dampfgarer entwickelt, die noch einfacher Gerichte zubereiten konnten – mittlerweile sind diese Garer aus zahlreichen Küchen nicht mehr wegzudenken. Sie vereinfachen die Zubereitung gesunder Mahlzeiten und ermöglichen das Kochen von verschiedenen Zutaten zur gleichen Zeit.

 

Vorteile Dampfgarer Nachteile Dampfgarer
Schonende Zubereitung von Speisen Langsamerer Garprozess als im Kochtopf
Vitamine bleiben besser erhalten Zusätzlicher Kostenaufwand
Verschiedene Zutaten können gleichzeitig gegart werden

 

Darum ist Dampfgaren interessant

Werden Lebensmittel in Wasser oder Fett gegart, so gehen essentielle Vitamine und andere Nährstoffe verloren. Die Zutaten geben beim Garvorgang diese Mineralstoffe an das Wasser sowie Fett ab und werden anschließend in den Küchenausguss weggespült.

 

Beim Dampfgaren hingegen bleiben die Nährstoffe erhalten und sorgen für eine gesündere Ernährung. Somit können die Vitamine direkt auf den Teller und in den menschlichen Organismus gelangen.

So arbeitet der Dampfgarer

Für viele ist das Kochen mit Wasser einfach und traditionell – soll das Essen jedoch möglichst gesund gegart werden, so kann sich auch Heißluft zunutze gemacht werden. Hierbei ist der Garvorgang zwar etwas länger, jedoch bleiben Vitamine und auch Geschmack besser erhalten.

Der Dampfgarer im Aufbau

Das Herzstück dieses Gerätes bildet der Boden. Hier befindet sich der Wassertank, der vor jedem Kochgang befüllt wird. Mittels einer Heizspirale oder einer Heizplatte wird das Wasser beim Starten auf round about 100° Celsius erhitzt. Der Wasserdampf steigt nach oben auf die nächsten Etagen und erreicht die Lebensmittel. Diese befinden sich auf verschiedenen Etagen, die vom Anwender mit Gemüse, Fleisch oder Fisch bestückt werden. Den Abschluss bildet ein Deckel, an dem Wasserdampf kondensiert.

Hinweis: Dass ein wenig Wasserdampf aus dem Gerät austritt, ist vollkommen normal – dadurch wird ein eventueller Überdruck verhindert.

Unterschiede der Geräte

Es gibt recht komplexe Dampfgarer, die mit mehreren Etagen versehen sind. Weiterhin werden im Handel andere Geräte angepriesen, die auch einen näheren Blick lohnen. Im Großen und Ganzen gibt es zwei verschiedene Varianten – den Tischgarer und den Sous-Vide Garer.

 

Tischgarer Sous Vide Garer
Ist zu recht günstigen Preisen im Handel erhältlich Gilt als Profi-Garer und ist etwas teurer in der Anschaffung
Besteht aus einem Wassertank mit mehreren Garbehältern, die aufeinander gestapelt werden Verfügt in der Regel über einen herausnehmbaren Innentopf
Zutaten werden einfach auf den Etagen verteilt Speisen werden in Vakuumbeuteln im Wasserbad gegart

 

  • Tischgarer – beim Kauf können Interessierte sich an verschiedenen Modellen erfreuen, die wahlweise mit zwei oder drei Garbehältern ausgestattet sind. Durch dieses System ist die Zubereitung von mehreren Speisen und Zutaten möglich. Der Dampf gelangt vom untersten Behälter über die oberste Etage.

 

  • Sous-Vide Garer – der Begriff Sous Vide bedeutet nichts anderes als „unter Vakuum“. Die Speisen werden eingangs in spezielle Beutel verpackt und bei niedriger Temperatur im Wasserbad des Sous-Vide-Gerätes gegart. Durch diese Maßgabe sind perfekte Garergebnisse möglich und ein Übergaren nicht gegeben.

 

Desweiteren werden im Handel auch Dampfgarer für Breispeisen, welche gesondert für Babykost angeboten werden, Reisgarer oder für die Mikrowelle angeboten – diese Varianten arbeiten in der Regel genauso wie der Tischdampfgarer: mit Wasserdampf.

Darauf sollte beim Kauf geachtet werden

Wer sich für einen Dampfgarer entscheidet, findet im Handel einige Modelle vor, die vorrangig aus Edelstahl und Plastik bestehen. Dabei spielen nicht nur das Fassungsvermögen der Etagen eine gewichtige Rolle, sondern ebenso Tankanzeigen oder Antihaftbeschichtungen.

 

Wasserstandsanzeige Gibt Signal, wenn nicht ausreichend Wasser im Tank vorhanden ist.
Digitalanzeigen Ermöglichen Informationen über Garzeiten und Wasserstand.
Warmhaltefunktion Hält Speisen warm, während die Zutaten nicht weitergegart werden.
Antihaftbeschichtung Hochwertige Geräte verfügen über diese Beschichtung und schaffen mehr Komfort.
Fassungsvermögen Das Fassungsvermögen wird in Litern bestimmt und ist durchschnittlich zwischen 3 bis 4 l erhältlich.

 

Tipp: das Arbeiten mit Wasserdampf ist nicht gänzlich ungefährlich. Der Wasserdampf wird derart heiß, dass Verbrühungsgefahr bei unvorsichtiger Handhabung bestehen kann. Ein Öffnen des Wassertanks und der Etagen sollte daher mit Nachsicht geschehen.

 

Wie gesund ist Garen mit Plastikbehältern?

Wer an Plastik denkt, kommt nicht umhin auch über Weichmacher zu sinnieren. Seit vielen Jahren bestimmen Debatten im Bereich Bisphenol-A (auch kurz BPA) sowie anderen chemischen Verbindungen wie beispielsweise Polycarbonat (PC), in denen es darum geht, wie gesundheitsschädlich diese in Plastikteilen wirklich sind. Auch im Rahmen der Dampfgarer wird Kunststoff verwendet, gilt dieses als

  • stabil
  • robust
  • wasserfest
  • resistent gegen Öle sowie andere Fettsorte
  • hitzebeständig

und dergleichen. Nun sind Kritiker jedoch besorgt, dass sich beim Garvorgang Weichmacherstoffe von den Gerätschaften lösen und in die Speisen gelangen könnten. Um hier keine Risiken einzugehen, sollte vor dem Kauf auf Garbehälter geachtet werden, die möglichst BPA-frei hergestellt wurden und auch keine Polycarbonate enthalten.

 

So wird der Dampfgarer richtig verwendet

Der Umgang mit einem Dampfgarer ist weder kompliziert noch schwierig. Das Gerät wird im Grunde lediglich mit ausreichend Wasser sowie Lebensmittel befüllt. Nach der Eingabe von Zeit und Temperatur wird der Garer eingestellt und agiert sogar ohne Aufsicht zuverlässig.

 

Diese Lebensmittel lassen sich hervorragend zubereiten

Viele Menschen fragen sich, welche Zutaten in den Dampfgarer gehören. Dabei dürfen zahlreiche Gemüse- als auch Obstsorten, Kartoffeln, Reis, Fleisch sowie Fisch in dem Gerät Platz finden. Das Besondere an dieser Gartechnik: Gemüse bleibt bissfest und behält wertvolle Vitamine und Mineralstoffe, während Fleisch und Fisch zart und saftig zubereitet werden kann. Dabei werden die Stationen des Dampfgarers dem Beispiel der Hierarchie zugeordnet. Das Fleisch oder der Fisch, welches am längsten garen muss, findet sich im unteren Bereich an, während Kartoffeln eher in der Mitte und anderes Gemüse auf den oberen Etagen eingesetzt wird. Sauce adé?

Keine Sorge: der Sud des Fleisches oder Fisches wird in einer Schale aufgefangen, sodass dieser nach dem Garen weiterverwendet werden kann.

 

Auch Nudelspeisen sind möglich

Jeder liebt Pasta – damit diese auch gelingt, können diese Teigwaren spielend einfach im Dampfgarer zubereitet werden. Die Nudeln werden mit etwas Wasser in eine dafür vorgesehene Schale gelegt und im Dampfgarer gegart.

 

Mit der richtigen Zeiteinheit und Temperatur arbeiten

Besonders Anfänger tun sich schwer mit dem Einstellen der Zeiten sowie Temperaturen. Ein elektrischer Dampfgarer verfügt mittlerweile über ein digitales Display, über welches Garzeiten und auch Temperaturen eingespeist werden. Damit die Gerichte auch essbar sind, muss ein wenig experimentiert werden. Die Größe des Gargutes spielt dabei eine nicht unerhebliche Rolle. Mittlere Kartoffeln benötigen beispielsweise 25 Minuten, größere vielleicht 30. Etwas aufwendiger ist hingegen der Umgang mit der Temperaturanzeige.

 

Speise Temperatur
Fisch Ca. 75°-85°
Wurstwaren Ca. 90°
Soufflé Ca. 90°
Hefeteig aufgehen lassen Ca. 40°
Schokolade einschmelzen Ca. 60°

 

Auch die Garzeiten für einige Speisen bereitet Nutzern regelmäßig Kopfzerbrechen. Neben den eigenen Erfahrungen sind auch etwaige Richtlinien hilfreich:

  • Reis – ca. 40 Minuten
  • Fisch – ca. 15-20 Minuten
  • Möhren – ca. 12-15 Minuten
  • Fleisch in Scheiben – ca. 10-12 Minuten
  • Brokkoli – ca. 10-12 Minuten
  • Champignons – ca. 5-7 Minuten
  • Knödel – ca. 30 Minuten

 

Welches Gerät ist das Richtige?

Der Tischdampfgarer mit verschiedenen Etagen ist der Klassiker unter den Gerätschaften. In der Regel ist der Garer so klein wie möglich gehalten, lässt sich nach der Nutzung praktisch verstauen und gilt als ideal für jeden Haushalt. Welches Gerät jedoch letzten Endes erwählt wird, hängt von zahlreichen individuellen Bedürfnissen ab.

 

Die besten Hersteller

Miele stellt seit mehr als 100 Jahren verschiedene Haushaltsgeräte her – somit auch Dampfgarer, die hochwertig gefertigt und den höchsten Ansprüchen dienlich sind. Aber auch Siemens und Garer aus dem Hause Braun erfreuen sich reger Beliebtheit. Daneben haben in den vergangenen Jahren auch Dampfgarer von Braun, Tefal, WMF oder Krups Ansehen erlangt. Neben all diesen Geräten tauchen im Internet auch Garer aus dem Hause Tupperware auf. Dieser Dampfgarer ist für die Mikrowelle bestimmt und mit Siebeinsätzen sowie einem Wasserbehälter erhältlich.

Kleines Manko: während die meisten Geräte im freien Handel erworben werden können, lässt sich Tupper nur auf Heimpartys erlangen.

 

Gesünder speisen für ein gesünderes Leben

Ob erste Breie für das Baby oder für eine bewusstere, gesündere Lebensweise – mit einem Dampfgarer lassen sich nahezu alle Speisen besonders schonend zubereiten. Slow-Food besticht dabei durch höheren Vitamin-Gehalt, besseren Geschmack und punktgenaue Garphasen. Vor allem die stapelbaren Geräte, die mit digitalen Displays für zeitgenaue Einstellungen sorgen, schaffen Zufriedenheit beim Verbraucher.

 

Beim Kauf sollte vorrangig auf einwandfreie Kunststoffschalen geachtet werden, um Weichmachern in Plastikteilen auszuweichen. Durch diese Maßgabe kann eine gesunde Zubereitung von Mahlzeiten gewährleistet werden. Werden anschließend andere Zusatzkriterien wie Fassungsvermögen und Zubehör bedacht, findet sich sicherlich das passende Gerät binnen kürzester Zeit an.

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